
Grundrechnungsarten üben
Plus, Minus, Mal und Geteilt: Wähle deine Übung und rechne los.
Plusrechnen
Zahlenräume bis 10, 20, 100 und 1000.
Bis 10
Bis 1000
Minusrechnen
Zahlenräume bis 10, 20, 100 und 1000.
Bis 10
Bis 1000
Malrechnen
Die Reihen von 1 bis 10, jede einzeln.
Geteiltrechnen
Die Reihen von 1 bis 10, jede einzeln.
So übst du
Öffne eine Übung und wähle „Start“. Jede Runde enthält 10 Aufgaben. Tippe auf die passende Antwort. Zum Schluss siehst du dein Ergebnis und kannst die Runde wiederholen.
Bei Plus und Minus bis 10 übst du die Grundlagen und die Zahl 10. Ab dem Zahlenraum bis 20 kannst du Aufgaben mit oder ohne Zehnerübergang wählen. Im Zahlenraum bis 1000 gilt die Auswahl auch für Hunderterübergänge.
Grundrechnungsarten gibt es auch als App für Handy, Tablet und Computer: App installieren, kostenlos und ohne App Store.
Was sind die Grundrechnungsarten?
Die Grundrechnungsarten sind die vier Rechenoperationen Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division, also Plus, Minus, Mal und Geteilt. Jede Rechnung, die ein Kind in der Volksschule löst, besteht aus diesen vier Bausteinen, und jedes spätere Verfahren, vom schriftlichen Dividieren bis zur Bruchrechnung, setzt sie voraus. In Deutschland heißen sie meist Grundrechenarten, in Österreich Grundrechnungsarten; beide Wörter stehen im Duden und bedeuten dasselbe.
| Rechenart | Zeichen | Beispiel | Fachbegriffe |
|---|---|---|---|
| Addition (Plus) | + | 3 + 4 = 7 | Summand + Summand = Summe |
| Subtraktion (Minus) | − | 9 − 4 = 5 | Minuend − Subtrahend = Differenz |
| Multiplikation (Mal) | × | 3 × 4 = 12 | Faktor × Faktor = Produkt |
| Division (Geteilt) | : | 12 : 4 = 3 | Dividend : Divisor = Quotient |
Grundrechnungsarten üben: die richtige Reihenfolge
Zuerst kommen Zählen und Mengen, dann Plus und Minus im kleinen Zahlenraum, dann das Einmaleins, dann die großen Zahlenräume. Der Lehrplan der Volksschule in Österreich (BGBl. II Nr. 1/2023) ordnet die Zahlenräume den Schulstufen so zu, und unsere Übungen folgen dieser Reihenfolge:
- 1. Schulstufe: Plus und Minus im Zahlenraum bis mindestens 20. Hier: Plus bis 10, Zur 10 ergänzen, Minus bis 10, Von 10 abziehen, danach bis 20 ohne und mit Zehnerübergang.
- 2. Schulstufe: alle vier Rechenoperationen im Zahlenraum 100. Hier: Plus bis 100, Minus bis 100, die Malreihen und die Geteiltreihen von 1 bis 10.
- 3. Schulstufe: Zahlenraum 1000. Hier: Plus bis 1000 und Minus bis 1000, jeweils ohne und mit Zehner- oder Hunderterübergang.
- 4. Schulstufe: Zahlenraum bis 1.000.000 und schriftliche Verfahren. Dafür sind die Grundrechnungsarten bis 1000 die Voraussetzung.
Eine Übung gilt als sicher, wenn das Kind zehn von zehn Aufgaben ohne Abzählen und ohne langes Überlegen löst. Erst dann ist die nächste Stufe dran. Wer zu früh in den nächsten Zahlenraum wechselt, übt Fehler ein, statt sie abzubauen.
Wie übt ein Kind mit Rechenschwäche oder Dyskalkulie die Grundrechnungsarten?
Mit Material zuerst, dann am Bildschirm, in kurzen Einheiten und ohne Zeitdruck. Kinder mit Dyskalkulie nehmen Zahlen, Mengen und Reihenfolgen anders wahr; ihnen fehlt nicht das Wissen, sondern die Verbindung zwischen Zahl und Menge. Deshalb gelten beim Üben der Grundrechnungsarten ein paar einfache Regeln aus dem Dyskalkulietraining nach der AFS-Methode:
- Angreifen vor Begreifen: Jede Aufgabe zuerst mit Knöpfen, Plättchen oder Fingern legen, die geschriebene Zahl daneben. Erst dann am Bildschirm rechnen.
- Kurz und täglich: Eine bis drei Runden mit je zehn Aufgaben am Tag bringen mehr als eine lange Einheit pro Woche.
- Kein Zeitdruck: Tempo kommt durch Wiederholung von allein. Deshalb gibt es hier keinen Countdown und keine Bestenliste.
- Finger sind erlaubt: Sie sind ein bildliches Hilfsmittel und werden von selbst überflüssig.
- Loben, nicht vergleichen: Jeder kleine Fortschritt zählt. Ein Kind mit Dyskalkulie braucht mehr Zeit als andere, und das ist in Ordnung.
- Zurück ist erlaubt: Gelingt eine Stufe nicht, ist die Übung davor die schnellste Abkürzung.
Treffen bei Ihrem Kind mehrere Anzeichen aus unserem Fragenkatalog mit 20 Anzeichen zu, ist eine pädagogische Abklärung sinnvoll. Diplomierte Dyskalkulietrainer*innen in Ihrer Nähe finden Sie unter dyskalkulietrainer.com. Wie das Training aufgebaut ist, erklärt unser Ratgeber Grundrechnungsarten bei Dyskalkulie üben.
Häufige Fragen zu den Grundrechnungsarten
Die vier Grundrechnungsarten sind Addition (Plus), Subtraktion (Minus), Multiplikation (Mal) und Division (Geteilt). Mit ihnen lassen sich alle Rechenaufgaben der Volksschule lösen, und jedes spätere Rechenverfahren baut auf ihnen auf. Auf dieser Seite kannst du jede der vier Rechenarten getrennt und kostenlos üben.
Beide Wörter sind richtig und bedeuten dasselbe. In Österreich ist „Grundrechnungsarten“ üblich, in Deutschland überwiegt „Grundrechenarten“. Duden und Wiktionary führen beide Formen als Synonyme. Gemeint sind immer Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division.
Zuerst kommen Zählen und Mengen, dann Plus und Minus im Zahlenraum bis 10 und 20, danach Mal und Geteilt und schließlich die größeren Zahlenräume. Der österreichische Lehrplan der Volksschule (BGBl. II Nr. 1/2023) sieht für die 1. Schulstufe Plus und Minus im Zahlenraum bis mindestens 20 vor, für die 2. Schulstufe alle vier Rechenoperationen im Zahlenraum 100, für die 3. Schulstufe den Zahlenraum 1000 und für die 4. Schulstufe den Zahlenraum bis 1.000.000. Unsere Übungen folgen genau dieser Reihenfolge.
Wähle eine Rechenart, wähle eine Übung, drücke auf „Start“ und tippe bei jeder der zehn Aufgaben auf die passende Antwort. Am Ende siehst du dein Ergebnis und kannst die Runde sofort wiederholen. Die Übungen laufen auf Computer, Tablet und Smartphone, kostenlos und ohne Anmeldung.
Es gibt 36 getrennte Übungen: acht für Plus, acht für Minus, zehn Malreihen und zehn Geteiltreihen. Plus und Minus gibt es in den Zahlenräumen bis 10, 20, 100 und 1000, ab 20 jeweils mit oder ohne Zehnerübergang, dazu „Zur 10 ergänzen“ und „Von 10 abziehen“. Mal und Geteilt gibt es als einzelne Reihen von 1 bis 10; die Divisionen gehen immer ohne Rest auf.
Kurz und regelmäßig wirkt am besten: fünf bis fünfzehn Minuten am Tag, also eine bis drei Runden mit je zehn Aufgaben. Tägliches Üben bringt mehr als eine lange Einheit pro Woche. Bei Kindern mit Dyskalkulie empfiehlt die AFS-Methode zehn bis fünfzehn Minuten Heimtraining täglich, ergänzt durch die wöchentliche Einheit bei einer diplomierten Fachkraft.
Einzelne Fehler sind normal, erst eine Häufung typischer Anzeichen weist auf eine Dyskalkulie hin. Typisch sind gedrehte Zahlen wie 67 und 76, Rechnen nur mit den Fingern, ein schnell wieder vergessenes Einmaleins, große Mühe beim Zehnerübergang und fehlendes Gefühl dafür, ob ein Ergebnis überhaupt stimmen kann. Treffen fünf oder mehr Punkte aus dem Fragenkatalog mit 20 Anzeichen zu, ist eine pädagogische Abklärung durch diplomierte Dyskalkulietrainer*innen sinnvoll.
Ja, als Teil des Trainings, aber nicht als Ersatz. Viele Kinder mit Dyskalkulie arbeiten am Bildschirm aufmerksamer als auf dem Papier, und die kurzen Runden ohne Zeitdruck passen gut zum Symptomtraining der AFS-Methode. Das Verständnis für Zahlen entsteht aber nur, wenn das Kind Mengen zuerst anfasst: Knöpfe, Plättchen, Kugeln, immer zusammen mit der geschriebenen Zahl. Bewährt hat sich die Reihenfolge: zuerst mit Material begreifen, dann hier online festigen.
Alle Antworten, auch zu Rechenschwäche und Dyskalkulie, finden Sie auf der Seite Häufige Fragen.
Ratgeber: Rechnen lernen bei Dyskalkulie
Neun Beiträge für Eltern und Lehrkräfte, vom Erkennen über den AFS-Test bis zu Übungen für zu Hause. Grundlage ist das Buch „Dyskalkulie – Training nach der AFS-Methode“ von Dr. Astrid Kopp-Duller und Mag. Livia R. Pailer-Duller.
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